Dachschaden im Tunnel
Auto legt sich im Richard-Strauß-Tunnel auf den Kopf, doch der Fahrer kommt mit leichten Verletzungen davon...
Gerade noch vom ADAC zu einem der besten seiner Art gekürt, erlebte der Richard-Strauß-Tunnel nun seinen ersten spektakulären Autounfall:
Am Donnerstag, 02.09.2010, kurz nach 15.00 Uhr, befuhr ein 37-jähriger Angestellter mit seinem BMW den Richard-Strauss-Tunnel in südlicher Richtung, auf der linken von zwei Geradeausspuren. Der 37-Jährige befand sich allein im Fahrzeug.
Offensichtlich übersah der BMW-Fahrer die Ausfahrt zur Einsteinstrasse/ Richtung A 94 und versuchte noch in diese einzufahren, obwohl er schon fast auf Höhe der Ausfahrt war. Dabei fuhr er verbotswidrig über die dortige durchgezogene Linie, querte die rechte Geradeausspur und fuhr mit der linken Fahrzeugseite auf die Mittelleitplanke auf. Hierbei wurde sein Pkw nach rechts ausgehoben und landete auf dem Dach. Der Pkw prallte gegen die gegenüberliegende Tunnelwand und blieb dann auf dem Dach liegen.
Seinen eigenen Angaben nach war der 37-Jährige angegurtet gewesen. Er verletzte sich bei dem Unfall leicht (Prellungen) und wurde durch den Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Münchner Krankenhaus verbracht.
Am Pkw entstand Totalschaden. Im Tunnel wurde die Mittelleitplanke eingedrückt, eine Leitbarke herausgerissen und die Wandverkleidung eingedrückt. Die Höhe des Schadens beläuft sich auf ca. 10.000 Euro. Die Ausfahrt war für ca. zwei Stunden gesperrt. Es kam zeitweise zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.















