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Artikel vom: 04.02.2009
Mord vor Aufklärung
Im Mordfall Schindlbeck wurde ein dringend Tatverdächtiger festgenommen
Wie bereits berichtet entdeckten Spaziergänger am 30.01.2009 zwei abgetrennte menschliche Arme unterhalb der Tattenkofener Brücke bei Geretsried. Nachdem die Leichenteile dem 35-jährigen Münchner Markus Schindlbeck zugeordnet werden konnten, übernahm die Mordkommission des Polizeipräsidiums München die Ermittlungen. Die Fahndung, die auf Tschechien ausgeweitet wurde, erstreckte sich auch auf das vermisste Firmenauto des Getöteten, einen silbernen Opel Vectra mit Hannoveraner Kennzeichen (Bild). Die Ermittlungen der Mordkommission ergaben, dass der zunächst unbekannte Täter die vom Opfer geraubte Kreditkarte sowie dessen Firmenfahrzeug in den Tagen nach der Tat verwendete. Da er mit der Karte mehrfach tankte, konnten Videoaufzeichnungen sichergestellt werden, die den Tatverdächtigen so eindeutig zeigten, dass er identifiziert werden konnte.
Als das zur Fahndung europaweit ausgeschriebene Fahrzeug am Abend des 03.02.2009 am Grenzübergang Nickelsdorf von Beamten der Polizeiinspektion Nickelsdorf erkannt und angehalten wurde, wies sich der 39-jährige Fahrer zunächst mit den ebenfalls geraubten Papieren seines Opfers aus. Er wurde festgenommen, das Fahrzeug sichergestellt.
>> Beitrag: Grausame Details | 02.02.2009
Quelle:
Polizeipräsidium München








