Gestürzt und nichts dazugelernt
Wie ein 27-Jähriger mit zwei eingegipsten Armen seinen Verwandten auf dem Fahrradlenker transportiert - und dabei natürlich stürzt...
Ein 27-jähriger Mann aus dem östlichen Münchner Landkreis war am 27.10.2009, gegen 17.30 Uhr, ohne
vorgeschriebener Beleuchtung mit seinem Fahrrad in Grasbrunn unterwegs zum Bahnhof. Auf seinem Lenker saß ein elfjähriger Verwandter.
Im Bereich des Bretonischen Rings brachte der 11jährige Schüler einen Fuß in die vorderen Speichen des Rades. Daraufhin stürzten beide auf den Radweg. Dem unsicheren Personentransport nicht genug, hatte der 27-Jährige bereits beide Arme eingegipst, so dass ein sicheres Führen seines Fahrrades ohnehin nicht
gewährleistet gewesen wäre. Wie die Verkehrspolizei ermitteln konnte, hatte sich der 27-jährige seine Arme bereits bei einem zurückliegenden Fahrradsturz gebrochen.
Bei dem jetzigen Sturz erlitt der Radfahrer eine Kopfplatzwunde und sein Verwandter Schürfwunden sowie
einen Nasenbeinbruch. Beide hatten keinen Fahrradhelm getragen und mussten zur ambulanten Behandlung mit einem Rettungswagen in ein Münchner Krankenhaus gebracht werden.
Zu guter Letzt stellten die eingesetzten Beamten fest, dass der Pass des 27-jährigen serbischen Mannes bereits seit über einem Jahr abgelaufen ist.





