Geländer durchbohrt Fiat!
Das hätte auch ins Auge gehen können: 44-jährige Mutter kommt mit leichten Verletzungen davon!
Eine 44-jährige Bulgarin fuhr am Freitag, 18.06.2010, um 20.15 Uhr, mit ihrem Fiat Punto auf der Werinherstraße stadteinwärts. Sie war auf dem Weg nach Hause, wo ihr 9-jähriger Sohn auf sie wartete. Auf Höhe der Bahnunterführung auf Hausnummer 87 kam sie ohne Fremdverschulden nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen ein Stahlgeländer, welches dort zum Schutz der Fußgänger den Gehweg von der Fahrbahn trennt.
Bei der heftigen Kollision bohrte sich eine der waagrecht verlaufenden Metallstreben mittig durch den Motorraum in den Fahrzeuginnenraum bis zum Pkw-Heck und trat an der Heckscheibe wieder aus. Die Fahrerin wurde dabei nur knapp verfehlt.
Die 44-jährige erlitt bei dem Unfall neben einer Gehirnerschütterung diverse Prellungen und kam für eine Nacht zur Beobachtung in ein Münchner Krankenhaus. Nachdem die aufnehmenden Beamten starken Alkoholgeruch feststellten, wurde der Frau eine Blutprobeentnommen und ihr bulgarischer Führerschein sichergestellt. Ihre bulgarische Fahrerlaubnis dürfte zudem in Deutschland nicht mehr gültig sein.
Der 9-jährige Sohn, der alleine daheim wartete, wurde dem Vater zugeführt. Durch die Berufsfeuerwehr München wurde der Fiat geborgen und das Stahlgeländer notdürftig gesichert. Der Gesamtschaden am Pkw und dem Geländer beträgt etwa 5.000 Euro. Die Werinherstraße musste für etwa eine Stunde halbseitig komplett gesperrt werden. Der
Verkehr wurde während dieser Zeit umgeleitet, es kam jedoch zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen.








