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Artikel vom: 04.11.2009
Flashmob mit Charlie Todd
Der Flashmobpapst verblüffte mit drei Aktionen die Passanten in der Münchner Innenstadt
Verdutzte Gesichter bei den Passanten, die am Dienstagabend im Sperrengeschoss der S-Bahn-Haltestelle Marienplatz unterwegs waren. Kurz vor 20 Uhr erstarrten ohne ersichtlichen Grund plötzlich mehrere hundert Personen just bei der Tätigkeit, die sie gerade ausübten – am Ticketautomat, mit der Currywurst in der Hand, beim Händeschütteln. Bei der Aktion handelte es sich um einen so genannten Flashmob, bei dem sich unterschiedlichste Personen spontan an einem Treffpunkt versammeln um auf ein Signal hin – in diesem Fall per SMS – die gleiche Aktion durchführen. Erdacht wurde die Szenerie von Charlie Todd aus New York, der zu den bekanntesten Flashmob-Organisatoren der Welt gehört. Per SMS führte er die Teilnehmer des Münchner Flashmob an diesem Abend noch zu weiteren Treffpunkten. So stiegen beispielsweise für unbeteiligte Passanten völlig überraschend tausende Seifenblasen in der Passage der Fünf Höfe in die Luft. Und vor einem Geldautomaten im Tal bildete sich wie aus dem Nichts eine hunderte Meter lange Schlange. Am Ende bedankten sich Charlie Todd und die Organisatoren bei den Teilnehmern des Flashmobs standesgemäß mit einer spontanen Party und Freibier in der U-Bahn-Station. Die Veranstalter kündigten im Rahmen des Münchner Theaterfestivals SPIELART bereits weitere SMS-Flashmob-Aktionen in München an.
Weitere Infos zu den Folgeaktionen hier.
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Bild- und Videomaterial mit freundlicher Genehmigung der Urbanauten .
Quelle:
münchen.tv










